Monthly Archive for July, 2007

3 Bemerkungen zu 3 Themen

  1. Die Windows API ist ein unorganisierte Klumpen, den man irgendwann mal vom Tisch fegen und neu planen sollte. Die Funktion SetLastError ist identisch mit RestoreLastError, wobei RestoreLastError erst seit Windows 2000 integriert ist. Wine implementiert nur SetLastError, was sich ja schnell mit Copy & Paste fixen lässt. Das Problem in der API, dass identische Funktionen doppelt implementiert werden allerdings leider nicht.
  2. GTK ist teilweise ein Haufen Mist – mindestens so groß wie Windows API, wobei die wenigstens gut benannt und dokumentiert ist. GDK liefert bei bestimmten Fällen, in denen Widgets außerhalb des sichtbaren Bildschirmbereiches liegen Garbagedaten zurück (ist auch dokumentiert). Allerdings wäre es sinnvoller, wenn in diesem Fall ein leeres Objekt zurückkommt als eins voller (in meinem Fall) Mozilladaten. Entgegenwirken lässt sich leider effektiv nicht, zeilenlange IF Konstrukte sind nicht praktikabel.
  3. CakePHP ist klasse. Leider nicht ganz so klasse ist die Webserviceintegration. Richtig katastrophal wird es, wenn man einen XML-RPC Server in seine Anwendung integrieren möchte. Im Netz habe ich zu dem Thema bisher nichts gefunden. Eine Clientklasse gibt es, aber nix in Richtung Server… Ich fürchte, dass ich da auf Pylons setzen muss.

Neu im Apple Shop…

iShirt

Au backe…

Das klingt nicht gut. Und die Tatsache, dass kein Mensch wirklich Interesse daran hat es zu fixen klingt noch viel weniger gut.

Ich schätze mal, darum bezeichnen einige Leute Linux als Frickelsystem: Weil man dauernd seine Festplatten wegen Defektes wechseln muss ;) .

Spaß mit X – Xdmx

Okay, das ist weniger ein sinnvoller Post als mehr ein Braindump für mehrere kleine Parts, an denen ich mal angesetzt habe.

Xdmx ist ein X Proxy, der mehrere X Server von verschiedenen Rechnern bündelt und z.B. große Wallinstallationen erlaubt (oder halt tausend Monitore nebeneinander ;) ).

In Ermangelung ständig verfügbarer, mehrerer Monitore darum nur ein kurzer Abriss für KDE Nutzer:

Ich finde es am sinnvollsten eine eigene xsession für Xdmx in /usr/share/xsessions anzulegen:

 [Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Type=XSession
Exec=/usr/bin/startdmxkde
TryExec=/usr/bin/startdmxkde
Name=Xdmx (KDE)

…die das kleine Shellscript aufruft:

 #!/bin/bash

startx `which startkde` –      \
/usr/bin/Xdmx :1      \
-display :0  \
-display 192.168.1.3:0 \
-display 192.168.1.4:0 \
-xinerama \
-ignorebadfontpaths        \

…welches KDE startet, den lokalen X Screen als Hauptscreen ganz links anordnet und dann die zwei anderen Screens der im Netzwerk befindlichen Rechner rechts danebenschaltet. Aus Performancegründen ist die Option für Xinerama negativ (-xinerama) und somit deaktiviert, wer es braucht kann natürlich mit +xinerama arbeiten. Sinnvolle Ergänzung zu diesem Setup wäre irgendwas in Richtung Chromium.

Mal schauen, wann ich wieder genug Monitore zusammen habe für den nächsten Testrun :) .

Spaß mit X – ESD

Letztes Mal gabs die Basisportion X Spielerei. Wobei natürlich einige Punkte wie z.B. ssh -CY bewusst nicht behandelt wurden. Ich entschuldige mich, ja, man kann sich auch per ssh mit den Parametern -CY einloggen und dann einfach ohne weitere Eingaben X Anwendungen starten.

Aber darum geht es dieses Mal nicht. Seit Ewigkeiten hatte ich lokal den Artikel zum Thema ESD – Sound über Netzwerk herumliegen.

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An übereifrige Maintainer

Ich bin froh, dass es viele Leute gibt, die ihre Freizeit darauf opfern anderen Leuten Software z.B. für Debian zu packagen, Fehler zu sammeln etc. Das ist für viele Packete keine leichte Aufgabe und oftmals auch eine sehr undankbare Aufgabe (da spricht die Erfahrung ;) ).

Jetzt muss ich nämlich mal etwas schelten: Wenn man für Debian Unstable KDE neu packt und dabei LibOpenEXR benutzt, dann sollte man doch gefälligst sicherstellen, dass diese Library auch in Unstable anzutreffen ist. Warum ich das erwähne? Weil aktuell KDE in Unstable auf libopenexr2c2a zurückgreift, die Lib selber allerdings dank einiger Queren nicht installierbar ist. Wozu das führt? Die kdebase KIO Slaves für system:/, trash:/ und so weiter sind nicht verfügbar.

Das lässt sich natürlich leicht mit einem Eigenbau der betreffenden kdebase Module ändern. Außerdem ist es ja Unstable und nicht Stable. Von daher: Alles kalter Kaffee, aber trotzdem ärgerlich. Sollte ja eigentlich nicht vorkommen, da es keine Softwarefehler sind, sondern reine Kommunikationsprobleme zwischen den einzelnen Maintainern.

mahlende mühlen

Es ist immer wieder schön, eine Vergleichsmöglichkeit zum veralteten deutschen Verwaltungswesen zu haben: Da schreibt man doch mal fix eine E-Mail an die International Summer School of Oslo bezüglich eines 6-wöchigen Sprachkurses dort und durchaus akzeptabele 2 Tage später ist sie auch schon beantwortet. Allein das stimmt den erfreuten Leser schon positiv, doch wie immer macht auch der Ton die Musik.

Dear Sven,

INTERNATIONAL SUMMER SCHOOL 2008 (JUNE 21 – AUGUST 1)

Thank you for your recent inquiry to the International Summer School. Our application materials for the 2008 session will be available in November and we would be happy to add your name to our mailing list. If you would please be so kind as to provide us with your complete postal address we will be able to add you to the mailing list.

Based on the information you have provided we would more than likely beable to admit you with the condition that you are able to provide us with proof of your High School diploma before the start of the Summer School. Again this is based on the information that you have provided thus far and we would not be able to give you a final decision until we have received a complete application.

When you submit your application we recommend that you provide us with a recommendation from one of your teachers in addition to an official confirmation from your high school. The confirmation from your schoolwould hopefully list the subjects you have completed thus far and thecourses you are enrolled in for the coming year.

Should you have any other questions regarding the application process please do not hesitate to ask.

Kind regards,

Charman Garibaldi

Während ich mit deutschen Behörden eigentlich immer schlechte Erfahrungen gemacht habe (die E-Mails gingen entweder "verloren", wurden Wochen später erst beantwortet, oder waren in ihrem Umfang der Sache nicht angemessen), erhalte ich hier prompte, sehr ausfürliche Antwort in einem guten Englisch, die mir Lösungsorientiert beschreibt, was ich zu tun habe. Die Mentalität in Norwegen scheint eben etwas anders zu sein.

Ganz nebenbei: Die Anrede mit dem Vornamen ist in Norwegen Gang und Gebe und hat nichts mit dem Alter zu tun. Das "Sie" bzw "dere" ist dort fast gänzlich ungebräuchlich, sodass das "du" eigentlich für jede Konversation angewandt wird.  

Im Übrigen habe ich mir vorgenommen, hier mal wieder etwas aktiver zu werden.

- koschmar

Hardware ist veraltet

…sobald man die Packung einmal geöffnet hat.

Intel hat die Preise für die 4 Kern Prozessoren auf erschwingliche 250 Euro gesenkt. Das kann mir egal sein, weil ich eh AMD Fanboy bin.

Interessant hingegen ist die Begründung für den Zug: Man möchte Verbraucher dazu bewegen doch bitte schnell auf die neue Technologie umzusteigen.

Naja, positiv: AMD hat keine 4 Kern Prozessoren für normale Haus- und Heimanwender (oder?).  Das heißt andersherum gesagt, dass der Preis bei der Einführung konsequent dann ja niedriger sein dürfte. Hoffentlich bleibt AMD dann auch bei AM2 Sockel… jedes Jahr ein neues Mainboard ist kein schöner PC Zyklus für relativ marginale Upgrades.

Adobe Air

Adobe Air, ehemals Adobe Apollo, soll – so ist es zumindest der Wunsch der Denker dahinter – Desktop- und Webapplikationen verschmelzen lassen.

Okay, das klingt wie so oft recht hochgestochen und ja, viele andere hatten schon das gleiche Ziel. Mit den großen Worten “plattformunabhängig” wird der Download der Runtime für Windows und OSX angeboten. Scheisse, dass ich irgendein anderes Betriebssystem benutze und somit von der plattformunabhängigen Webzukunft auf meinem Desktop momentan nicht viel habe.

Die Idee hinter Air ist nichts desto trotz relativ einfach und meiner Ansicht nach erfolgversprechend: Man programmiert wie gewohnt eine Anwendung fürs Netz (mit all dem Mumbo Jumbo in Sachen JS), bettet sie in die Air Runtime ein und hat dann eine portable, synchronisationsfähige Web-… err, Desktopanwendung. Mit Triebkräften wie Ext, die Air jetzt schon hypen, und dem Versprechen einer Linux und Solaris Runtime könnte Adobe tatsächlich eine nette Welle in Bewegung setzen – und sei es nur für das halbe Jahr, in dem jeder davon fasziniert ist und es mal ausprobiert.

Positiv: Aptana bietet bereits Support für Air an. Und wenn wir schon dabei sind: Aptana hat auch einfachen iPhone Projektsupport (wer immer dafür auch Kram entwickeln will).

5cm

Die DVD Version von Makoto Shinkais neuem Werk "5cm" ist in Japan endlich erschienen. Shinkai zeichnet sich dadurch aus, dass all seine bisherigen Werke eine unglaubliche Farb- und Detailversessenheit haben. Und ja, auch das Thema getrennte Liebende ist immer gleich. Da bietet 5cm keine Ausnahme.

Ich kann jedem wirklich nur empfehlen sich diesen Anime ganz oben auf die Wunschliste zu schreiben. Wer unsicher ist, darf vorher natürlich auch gern Beyond the Clouds und/oder Voices from a distant Star schauen, die es sogar in gut sortierte deutsche Videotheken geschafft haben ;)

OHAB: Usability – oder warum mein Programm einfach zu bedienen ist

Es gab mal einen König, der alles was er berührte in pures Gold verwandelte. Eines Tages juckte es diesen König am Sack… Ein harter, innerer Kampf entbrannte in dem König.

Aber das Thema ist ja Usability. Komischerweise mangelt es nur Programmen anderer an Usability und nie dem eigenen. Das ist schon sehr mysteriös. Ich meine… es ist doch klar, dass man die geheime Tastenkombination drücken muss und dann den unsichtbaren Link klickt, um irgendwas zu tun.

Aber wehe, wenn diese Bastarde von Programmierern es nicht schaffen meine Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Interfaceelement zu ziehen. Denen mangelt es wirklich furchtbar an Usability. Die sollten mal einen auf Blair Witch Project machen und sich im Keller schämen. Oder Interfacedesigner werden.

Ich bin jedoch lernfähig und verstehe es, dass nicht jeder Mensch den geheimen Handschlag kennen muss. Darum habe ich den ganzen Nachmittag damit verbracht OHAB etwas einfacher bedienbar zu machen, was schwerer war als es sich anhört…

Es fängt schon damit an, wenn ein User sich einloggt. Wo schickt man den Nutzer am Besten hin? Zurück auf die Seite, von der er kam? Auf die Frontseite? In eine Art Control Panel?

Wie gestaltet man das Login Panel am sinnvollsten? Nur die Eingabefelder und einen Submit Button? Oder vielleicht doch noch Backlinks zur Hauptseite und zur Registrierung?

Die Antwort darauf lautet: Usabilitystudie!

Es gibt ja genug Leute, meist selbsternannte Experten mit zu viel Freizeit, die sich mit so wichtigen Fragen wie "Können auch Apple User das Programm bedienen?" beschäftigen und jeder für sich zu einem anderen Ergebnis kommt. Also: Total für die Tonne.

Bleibt nur das, was das Internet so schön macht: Gucken wie es die anderen machen, die man selber als gut bedienbar empfindet.

Long story short: Man schickt Leute dahin zurück, wo sie herkommen und packt so wenig Fremdelemente wie möglich auf sowas wie ein Loginform.

Na, das war ein Krampf… wer noch Dinge findet, die er am OHAB benutzerunfreundlich findet, der mag es hier gerne posten, damit ich an regnerischen Sonntagen wieder was zu tun habe und nicht etwa ein gutes Buch lese oder Mittagsschlaf halte.

In other news…

<@dsrt^Heachi> harry lebt!!!
<@dsrt^Heachi> aber die olle eule und der komische kobold gehen drauf

Na, dann…

Fehler zum Kotzen – Heute: Amarok

Amarok ist ein klasse Stück Software; das Programm läuft beinahe fehlerfrei und ist beliebig in jede Richtung erweiterbar.

Leider gibt es einige Ecken und Kanten, an denen man sich doch sehr reiben kann. Zum Beispiel…

iPod ist gemounted, ich habe Songs rübergezogen, disconnecte und plötzlich geht mein CD-ROM Tray auf. Why? In den Einstellungen wird kdeeject -q %d angeführt, ich lösche den Eintrag, gehe wieder in die Optionen und, oh Wunder, er ist wieder da. Ich stelle ihn auf echo %d und alles ist fein. Aber bitte, warum muss sowas sein?

Man könnte einfach eine kleine Checkbox über die zwei Eingabefelder für Pre- und Post-connect/disconnect packen, die eben diese zwei Befehle aktiviert oder deaktiviert.

Insbesondere bei einem Gehäuse wie meinem mit einer Tür vor den Laufwerken ist sowas schädlich, wenn das Gerät partout das Tray rausstrecken will. 

OHAB: What’s down, dawg?

Auch wenn man auf tsundere deru! davon nicht viel sieht, es wird weiterhin am OHAB gearbeitet.

Schöne Neuerung ist z.B. das gestern fertig gestellte Dashboard, das genauso aussieht (naja, fast…) wie das WordPress Dashboard und auch gleiche Funktionen hat (naja, fast…).

Man sieht die eingehenden Links von Technorati, die letzten Kommentare, die letzten Posts, hoffentlich irgendwann mal den Akismet Spam etc.

Außerdem ist der Login nun etwas poliert (Code-wise) und sieht auch optisch hübscher aus.

Die ausstehenden Fehler sind teilweise gefixt, teilweise nicht; daher gibt es leider erstmal keine neuen Images bzw. Posts auf dem Blog :(

Das ist alles seine (c) Schuld!

Bevor koschmar sich für 4 Tage verpieselte musste er mich natürlich noch auf einen Fehler in den Grafiken dieser Seite hinweisen, den ich schnell als "is' doch egal" abgetan habe.

Der Fehler ist jetzt korrigiert. Meine Blick fiel immer auf den Fehler.  Nervig. Fehler Fehler Fehler. Fehler. Korrigiert.

Wehe, irgendwer setzt mir neue Flausen in den Kopf ;) .

Ach ja… neues Headerbildchen. Ist meiner Ansicht nach etwas sommerlicher, bzw. trifft zumindest das, was ich bei warmem Wetter tue: Drinnenhocken und das Leben leicht nehmen.