Firefox ist nicht gerade umbedingt der schnellste Browser.
Die GUI ist langsam, die Ladezeiten lang und wenn Plugins mit ins Spiel kommen ist der Fuchs auch nicht geizig im CPU Verbrauch.
Linuxnutzer sollten daher einmal den Blick auf Swiftfox lenken, einer speziellen Version von Firefox. Diese Version ist tatsächlich um einiges fixer als die Stockware und kann daher nur empfohlen werden!
Okay, da ich in den letzten Tagen etwas seltsame, laut einigen Anmerkungen auch verwirrende und widersprüchliche (?) Posts zum Thema Ubuntu geschrieben hab, hier einmal alles in aller Länge.
Mit Edgy hat Ubuntu jetzt echt den größten Fehler ever gemacht.
Mein System lief unerträglich langsam, Mplayer hatte dank fehlerhafter Pakete Timing- und Soundfehler und Usplash führte ständig zu Systemabstürzen. Mit anderen Worten: Das System war unnutzbar.
Selbst nach einem Clean Install von CD bestand das Paketproblem weiterhin, also flog Edgy nun.
Seit heute bin ich Vollzeit Debian Sid (keine Sorge, ich update nicht so oft ) User und die Probleme sind weg. Vielleicht sehen wir uns in Sachen Ubuntu wieder, wenn man dort die Bedeutung des Wortes “Qualität” wieder begreift.
Ich kann keinem Dapper User empfehlen zu upgraden, ich kann erst recht keinen First-time User empfehlen Edgy Eft auszuprobieren. Das System ist eine Qual. Wem Dapper zu alt ist, der sollte Debian Etch ausprobieren.
Okay, gestern Abend (bzw. heute morgen) habe ich mein Dapper System auf Edgy Eft, Ubuntu 6.10, geupdated.
Hier mal einige Eindrücke:
Ich bin evtl. verwöhnt, aber der update-manager hätte standartmäßig DEUTSCHE Mirror nutzen sollen. So hab ich die ganze Nacht lang (10 Stunden immerhin!) Updates gezogen, die laut Manager nur 2 Stunden gedauert hätten. Pingfunktion anyone?
Edgy hängt sich bei mir auf, wenn die Bootoption “splash” aktiviert ist. Darüber kann ich nicht lachen (also über das Aufhängen), den Splashscreen kann man ja aber schnell abschalten.
Nachmodden, damit FUSE etc. gehen musste ich dankenswerterweise nicht. Dafür bekomme ich immer eine lästige udev Fehlermeldung über irgendwelchen Krams am Anfang.
Edgy nutzt standartmäßig DASH statt BASH, was ich scheisse finde und darum schnell mit einem sudo rm /bin/sh && sudo ln -s /bin/bash /bin/sh gelöst habe (für den Ottonormalbürger: Das stellt BASH wieder als Standart ein). DASH verursacht nur Probleme (z.B. bei der fglrx Treiberinstallation). Unerfahrene oder neue Nutzer werden dadurch nur abgeschreckt, liebes Ubuntu Team!
Apropos fglrx: Evtl. sollte das Ubuntu Team NICHT standartmäßig Composite im X.org aktivieren. Ich habe heute 2 Stunden gebastelt und mich gefragt, warum ich kein DRI habe. Antwort: Ein einfaches “Option Composite false” in der Xorg.conf hat mir DRI aktiviert. Aber bitte, wer kommt darauf? Nur um mal wieder zu meckern: Bei Debian ist das Verhalten besser, da muss man Composite und AIGLX manuell aktivieren (sinnvoller!).
Firefox 2.0 suckt weil meine ganzen Extensions nicht mehr gehen (nicht direkt Ubuntus Schuld… ).
KDE 3.5.5 rockt. Der neue Thunar ebenso.
Die QT-Pixmap Engine für GTK sieht irgendwie murksig aus.
Ansonsten kann ich nicht viel sagen an diesem Punkt. Ich werd wohl bisserl mit XGL rumspielen und dann – je nachdem ob es mit den Stock-fglrx Treibern läuft – bei Bedarf wieder auf die 29.6er fglrx wechseln.
Immer mehr junge Deutsche wehren sich gegen den Besteuerungs- und Industriewahn in Deutschland indem sie auswandern. Die Politik zeigt sich wie immer sehr verhalten – klar, wen kümmern auch die jungen Menschen.
Vielleicht hätte man in den letzten 40 Jahren – anstatt sich selber zu feiern – mal etwas für die Jugend tun sollen. Die Probleme sind übrigens nicht neu: Selbst Adenauer sprach das Problem schon an und diagnostizierte das Versagen der Demokratie, wenn man diesen Zustand nicht behebe. Ebenso Brandt. Gut zu wissen, dass die Demokratie also bis heute versagt und wir sogar noch Korruption und Lobbyismus mit einbinden konnten.
Vorschlag an die Politik: Führt mal einen sinnlosen Ablenkungskrieg ala USA. Wie wärs gegen Polen, den Iran oder Nordkorea?
Endlich sind die AJAX und MySQL Bindings für Loli-tan wieder funktionstüchtig. Quote Datenbank, einfaches Quiz sowie die letzten 5 Zeilen aus dem Chat können nun wieder benutzt werden.
Fehlt ja nun nur noch die Seite, auf der ich die Features sinnvoll einsetzen kann, gelle?
Old-Home braucht lange, aber es entwickelt sich.
Und die Codequalität ist recht gut, also was solls, dass es eine halbe Ewigkeit dauert.
Cokefridge.de als Showcase für neuere Flashversionen funktioniert hervorragend mit dem Plugin.
Sehr erfreulich: Das Problem mit asynchronem Sound/Bild habe ich mit Flash 9 nicht mehr.
Entgegen der Installationsanleitung in der Readme tendiere ich zu folgender Methode:
- Herunterladen, auf dem Desktop entpacken
- Alte libflashplayer.so in ~/.mozilla/plugins/ löschen
- libflashplayer.so nach ~/.mozilla/plugins/ verschieben
- chmod +ux libflashplayer.so (ohne hab ich sonst keinen Sound)
Diese Art der Installation hat den Vorteil, dass ich nicht immer außerhalb meines Home Verzeichnisses herumwerkeln muss. Natürlich, für Leute mit mehr als einem Nutzer pro System ist die andere Methode evtl. sinnvoller .
Mal schauen, wie sich die Beta so bewährt .
Es betrifft uns bald alle – GEZ Gebühren sollen auf internetfähige Geräte erhoben werden, was jedem normal denkenden Menschen zumindest ein Stirnrunzeln verursacht.
Mal davon abgesehen, dass GEZ Gebühren eh nicht mehr zeitgemäß sind, müssen Unternehmen verschiedenste Steuer- und Finanznachweise – durch das Gesetz verpflichtet – bereits online (also mit internetfähigem PC) abwickeln. Für diese Unternehmen, für Studenten und Azubis mit Laptops und Handies, kommen nun (Mehr-)Kosten, die ich einfach nicht gerechtfertigt finde.
Ich bin kein FDP’ler, aber die Julis haben eine Unterschriftenaktion gegen die GEZ Gebühren gestartet, die ich nur begrüßen kann. Meiner Ansicht nach macht es mehr Sinn solche Aktionen zu unterstützen, als irgendwelche halbbackenen Internetpetitionen von irgendwelchen seltsamen Schattengestalten.
Es geht uns alle etwas an, daher bitte ich – selbst wenn einem Politik komplett am Arsch vorüberzieht – diese Aktion überparteilich zu unterstützen.
Tja, was wäre ein Tag, an dem ich nicht mindestens einen Artikel zum Thema Linux zumindest in die Warteschleife dieses Blogs stecke? Genau, es wäre ein Scheisstag. Und es gibt schon genug Scheisstage. Dieser ist dankenswerterweise keiner.
In diesem Sinne rückt die neue Ubuntu Version Edgy Eft (Version 6.10) näher und damit auch die Xen Integration in Ubuntu. Ende des Monats ist es soweit, dann dürfen wir unser System breaken und hoffen, dass alle Metapakete korrekt geupdated wurden.
Interessant wird Xen für mich persönlich, da ich dann endlich mein Debian Unstable neben Ubuntu nutzen kann (so zumindest mein stark idealisierter Plan).
Auf den Dreh mich doch mal mit Xen zu beschäftigen hat mich die hervorragende Xen Live CD gebracht, mit der man SuSE 10, Debian Etch und CentOS ex CD booten kann. Theoretisch kann man mit Xen (nicht mit der Live CD!) auch Windows XP nebenher laufen lassen, das erfordert jedoch entweder ein gepatchtes XP (unwahrscheinlich, dass wir sowas jemals offiziell sehen werden) oder einen Prozessor mit der VT Erweiterung (Intel) oder Pacifica (AMD). Auf Grafikkarten, die Speicherremapping supporten, dürfen wir wohl noch etwas warten (laut Xen FAQ: “future”, sehr vage Bezeichnung für einen Zeitraum von jetzt-in-einer-Stunde bis zum Tag X^n).
Die Xen Performance erscheint hervorragend, was evtl. aber aber daran liegt, dass die Live CD XFCE lädt und nur wenig bis garkeine Daemons startet (Lu Lu Lu!).
Wer sich ein wenig für Virtualisierung interessiert sollte die CD mal ausprobieren, ich fand die 2 Stunden des vergnüglichen Spielens sehr lehrreich. Einziger Störfaktor: Scheiss Vesa Treiber. Kasi no like no Vesa.
Es scheint, dass Technorati mich seit einem Jahr nicht mehr indexiert, was ich sehr sehr schade finde. Ich hoffe, dass das Problem mit der Installation eines zusätzlichen Plugins nun behoben ist.
Es ist für einige sicherlich das erste Desktop Environment gewesen, mit dem sie im Kontext Linux in Kontakt gekommen sind.
KDE war früher (irgendwann um 1999 herum) für mich das Standart DE in Delix. Danach war eine ganze Zeit Stille und dann war ich GNOME Nutzer. Inzwischen bin ich aus Usability Gründen wieder bei KDE angekommen (WINE unter GNOME ist einfach unnutzbar: keine Taskbar Entries, teilweise fehlende Trayicons, keine Startmenüentries…) und bin positiv überrascht. Nachdem man all den unnützen Eye Candy, Konqueror, all die Animationen und unnützen Zusatzprogramme weg hat bleibt ein grundsolides, recht fixes und auf jeden Fall funktionales DE.
Und genau dieses DE wird nun 10 Jahre alt. Muss ich ja gleich mal loben, das sieht man dir garnet an, mein liebes KDE. Du glänzt und strahlst jünger und frischer denn je.
Also auch von mir alles gute zum Geburtstag, auf mindestens 10 weitere Jahre und viele sinnvolle Verbesserungen. Cheers!
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